Zylinder und Schlüssel
Wendeschlüssel
Ein Wendeschlüssel lässt sich in beiden Lagen in den Zylinder stecken. Er hat kein Oben und Unten.
Ein Wendeschlüssel passt in beiden Lagen. Viele dieser Schlüssel tragen Vertiefungen auf der Fläche. Eine solche Vertiefung heißt Bohrmulde. Das ist eine häufige Form, nicht die Definition jedes Wendeschlüssels. Ein klassischer Zackenschlüssel trägt die Einschnitte an der schmalen Kante und hat ein Oben und Unten. Der Wendeschlüssel gleitet in den Kanal des Zylinders. Viele neuere Schließsysteme nutzen die Fläche, weil sich dort mehrere Reihen von Bohrmulden unterbringen lassen.
Wendeschlüssel bedeutet nicht automatisch eine hohe Sicherung. Ob der Schlüssel nachgemacht werden darf, entscheidet das Schließsystem. Bei geschützten Systemen ist für eine Nachbestellung eine Sicherungskarte oder ein anderer Nachweis vorgesehen. Zum Sortiment von KiLiT gehören unter anderem Profilzylinder und Schlüssel verschiedener Systeme. Für eine Nachfertigung zählen die Kennzeichnung auf dem Schlüssel und, je nach System, die Sicherungskarte. KiLiT fertigt Schlüssel für Wohn- und Gewerbeobjekte, auch Anlagenschlüssel.
Worauf es ankommt
- Der Schlüssel hat kein Oben und Unten und passt in beiden Lagen.
- Bohrmulden auf der Fläche sind eine häufige Form, nicht jeder Wendeschlüssel.
- Ob ein Nachschlüssel möglich ist, hängt vom System und vom Nachweis ab.
