Zylinder und Schlüssel
Sicherungskarte
Eine Sicherungskarte weist Sie als berechtigt aus, wenn für ein Schließsystem ein neuer Schlüssel angefertigt werden soll.
Eine Sicherungskarte ist ein Ausweis, der zu manchen Schließzylindern und Schließanlagen mitgeliefert wird. Auf ihr stehen Angaben zum System, oft eine Nummer, die zum Schlüssel oder zur Anlage gehört. Wer einen weiteren Schlüssel bestellt, legt die Karte vor. So soll verhindert werden, dass jemand allein mit einem gefundenen Schlüssel eine Kopie erhält. Nicht jedes Schloss hat eine solche Karte. Einfache Zylinder und viele gleichschließende Sätze kommen ohne sie aus.
Bei geschützten Systemen dient die Karte der Legitimation für Nachbestellungen. Fehlt sie, lässt sich der Schlüssel in der Regel nicht nachmachen, auch wenn das Muster vorliegt. Was genau vorgelegt werden muss, hängt vom System ab: die Karte, ein Eintrag beim Hersteller oder beides. Halten Sie Hersteller, Systembezeichnung und die vorhandene Karte bereit. KiLiT fertigt auch Anlagenschlüssel. Für eine bestehende Schließanlage sind Hersteller und Systembezeichnung entscheidend, und je nach System ist die Sicherungskarte erforderlich.
Worauf es ankommt
- Die Karte gehört zu den Unterlagen der Anlage und sollte auffindbar bleiben.
- Ohne den vorgesehenen Nachweis wird ein geschützter Schlüssel nicht nachgefertigt.
- Hersteller und Systembezeichnung stehen oft auf Karte oder Schlüssel.
