Beschläge und Türtechnik
Schutzbeschlag
Ein Schutzbeschlag deckt den Zylinder von außen ab, damit er sich nicht fassen, abdrehen oder einfach aufbohren lässt.

Ein Schutzbeschlag ist ein Türbeschlag mit einer zusätzlichen Aufgabe. Er hält den Profilzylinder so, dass der Zylinder von der Außenseite nicht hervorsteht und nicht gepackt werden kann. Eine Blende aus widerstandsfähigem Material liegt vor dem Kern. Die Schrauben sind von außen nicht erreichbar, das Schild wird von der Innenseite befestigt. Es gibt lange Schutzbeschläge, die Drücker und Zylinder in einem Schild verbinden, und kürzere Formen, bei denen ein Kurzschild oder eine Rosette mit Blende den Zylinder abdeckt. DIN 18257 beschreibt Schutzbeschläge und ihre Widerstandsklassen. Die Klasse steht am Produkt, nicht an jedem beliebigen Drücker.
Im Sortiment von KiLiT ist unter anderem der Schutzbeschlag SBK 7500 ES1. Die Bezeichnung ES1 nennt die Widerstandsklasse dieses Modells. Welcher Schutz zur Tür passt, hängt am Schloss, am Vierkant, an der Entfernung zwischen Drücker und Zylinder und an der Türdicke. Der Beschlag deckt den Zylinder ab. Der Aufbohrschutz sitzt im Zylinder und erschwert das Bohren in den Kern. Beides gehört an eine Tür, die dagegen gesichert werden soll. KiLiT berät kostenlos zur Auswahl und übernimmt die Montage nach Absprache.
Worauf es ankommt
- Der Zylinder soll hinter der Blende liegen und nicht überstehen.
- Die Befestigung erfolgt von innen.
- Vierkant, Entfernung und Türdicke müssen zum Beschlag passen.
